Skulptur Projekte: Über Scream, Friedhöfe und den echten Grusel

Gruselstimmung hinterm Schloss. Zitate aus der Popkultur.

Die Masken von Hervé Youmbi hängen in den Bäumen auf einem alten Friedhof hinterm Schloss. Auf den ersten Blick erinnern sie, die Masken, an den Film Scream. In dem Klassiker „Scream“ trägt der Serienkiller auch eine Maske. Der Film war ein großer kommerzieller Erfolg, da man sich sehr gruselte, wenn man den Film sah. Ich konnte damals nicht gut schlafen, nachdem ich den Film gesehen hatte. Nach dem Erfolg gab es noch einen zweiten, dritten und vierten Teil von Scream. Sie waren auch noch erfolgreich, aber mit der Wiederholung sank auch der Grusel.

Jedenfalls erinnern mich die Masken an Wes Cravens Scream und an Edward Munchs „Der Schrei“. Das schreiende Gesicht Edward Munchs war übrigens Vorbild für die Scream Maske.

Auf der Seite der Skulptur Projekte lese ich, dass ich dieses Mal ins Volle getroffen habe. Auch auf den zweiten Blick sollen die Masken an Scream erinnern. Hervé Youmbi dachte auch an den Film und Edward Munch. Die Masken sind ein Zitat.

„Ich kann mir vorstellen, dass man sich ganz schön gruselt, wenn man nachts durch den Wald fährt und plötzlich diese Masken sieht“, sage ich zu der Frau, die an einem Grabstein hockt und auf ihrem Handy rumdaddelt. Die Frau guckt kurz hoch und sagt, dass ich mich ja schon grusele, wenn ich mir nachts ein Glas warme Milch aus der Küche hole. Ich glaube, die Frau hat kein sehr männliches Bild von mir. Da muss ich was ändern, denke ich, schieße noch ein Erinnerungsfoto und radele nachdenklich nach Hause.

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